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Rebirth

Mark 'OH - Rebirth
Erschienen: 1999
Label: Virgin
Musikstil: Techno
Typ: CD


Rezension von Thorsten Kübler

Nach zwei Erfolgssingles („The Sparrows And The Nightingales“ & „Your Love“) hier nun auch das neue Album von Mark ‘OH, welches passender Weise „Rebirth“ getauft wurde. Gesanglich hat er sich glücklicherweise für das komplette Album die Hilfe von John Davies gesichert, der ja schon bei den Singles einiges zu dem Chartserfolg beisteuern konnte.

Nach einem atmosphärischen Intro geht es mit dem Titelstück „Rebirth“ dann auch gleich in altgewohnter Manier weiter. Stampfender Dancefloor Rhythmus, über den sich jeder Techno-Jünger freuen wird, dazu ein eher belangloser Text und schon hat man den nächsten Hit gelandet. Das folgende „Your Love“ sollte inzwischen bekannt sein und hat tatsächlich seine Qualitäten (wenn man mal von den eher peinlichen Vampir-Klischees absieht, die man hier antrifft). „On The Otherside“ ist da schon wieder uninteressanter, nach dem typischen 08/15 Muster gestrickt, dafür kann „Back To Camelot“ (mit einem Text, der sich um die Artus-Sage dreht) positiv überraschen, sind hier doch deutliche Tendenzen in Richtung Depeche Mode feststellbar (natürlich wieder mit dem obligatorischen Dancefloor-Beat unterlegt). Weiter geht es mit dem Sakrileg „The Sparrwos And The Nightingales“, über das ich mir hier jeglichen Kommentar erspare. Und auch die folgenden Stücke zeichnen sich eher durch ihre Belanglosigkeit aus, lediglich das abschließende „Fallen Angel“ kann noch einmal überzeugen, gelang es hier doch tatsächlich eine Ballade ganz ohne diesen auf Dauer nervenden Bumm-Bumm Sound zu schreiben.

Ach ja, man sollte das Preis-Leistungsverhältnis zwar nicht an der Länge eines Albums festmachen, aber 33 Minuten bei zwei vorab erschienen Singles sind doch etwas arg wenig, oder?

klangwald wertung: 3 von 10 Punkten

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