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The Dust of Basement -
OPTICUS
Erschienen:
2000
Label:
Trisol
Musikstil:
Synth-Sound
Typ:
CD
Rezension von
Nils Bettinger
The Dust of Basement (i.F. DOB) sind hier unter Synth-Pop einsortiert, bieten aber auch Dark-Wave und sphärische Ansätze, die sich immer wieder ins Album ziehen. Und das in absolut positiver Hinsicht.
Mit Brigitta Behr gehen die Vocals tatsächlich - wie in der Bandinfo geschrieben - in die Richtung 'Heavenly Voices'. Glasklar, schwebend und prägnant ist diese Stimme zumeist allgegenwärtig. M.S.-DOB ist der männliche Part der Stimme. Auch diese Stimmanteile sind prägnant. Wobei letztgenannte Stimme ins Dunkle, düstere abwandert. Zusammen ergänzen sich die Stimmen zu einem einzigartigem Stilinstrument, das zu jedem Zeitpunkt der CD ideal eingesetzt ist.
Nicht nur stimmlich perfekt, sondern auch musikalisch breitbandig präsentieren sich DOB auf ihrem zweiten Longplayer 'OPTICUS'. Hier wird zwar auf viel Technik zurückgegriffen, letztendlich spürt man aber auch den Flair akkustischer Instrumente im Zwischenraum des Geschaffenen.
DOB bieten eine eigene Klasse des Synth-Pops, die nicht nur eingängiges präsentiert, um des Eingängigen Willen, sondern die mehr als 68 Minuten auf der CD dazu nutzt, die gesamte Bandbreite des Könnens der Band darzustellen. Und das ist wunderbar gelungen. Keine Schwächen hinsichtlich der Komposition oder Stimme.
In letzter Konsequenz durchstreifen DOB auch Electro- und sphärische Ansätze. Ein wunderbares Gesamtwerk. Reinhören und schwelgen!
klangwald wertung:
9 von 10 Punkten
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