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Shawn Phillips spielt im Rock- und Popmuseum...
Beim ersten Konzert im Museum präsentiert das Rock- und Popmuseum in Gronau gleich eines der "bestgehüteten Geheimnisse" der Musikindustrie: Shawn Phillips, die Rocklegende aus den 60er und 70er Jahren, hat mehr als drei Millionen Platten verkauft, zahlreiche Gold- und Platinalben veröffentlicht, mit Musikern wie Steve Winwood und Donovan zusammen gearbeitet und macht seit über 40 Jahren Musik – und doch kennen den Mann, der bei dem Beatles-Song "Lovely Rita" im Chor sang und Joni Mitchell Gitarrentipps gab, in Deutschland bislang nur einige wenige Eingeweihte.
Das wird sich bald ändern, denn Phillips geht nun zum ersten Mal in Deutschland auf Tournee und tritt dabei am 19. November 2004 auch in Gronau auf. Phillips ist berühmt als brillanter Instrumentalist, der nicht nur jede Art Gitarre beherrscht (und auf Konzerten spielt), sondern sogar die Sitar. Seine Singstimme umfasst vier Oktaven, Eingeweihte sind besonders gespannt auf seine legendäre Gibson Double Neck. Mit seiner Musik durchstreift er alle Stilrichtungen zwischen Folk-Rock, Jazz, Progressive, Pop und klassischer Rockgitarre.
Phillips’ bekanntestes Album war "Second Contribution" von 1971, insgesamt hat er bislang 18 Alben veröffentlicht, das Neueste ist das 2003 veröffentliche "No Category" (in Deutschland vertrieben von SPV) – der Name ist Programm für einen Musiker, der sich jeder Kategorisierung widersetzt. "In der Musik geht es um Erleuchtung. Ein Lied muss eine Geschichte erzählen, die Substanz hat, intelligent ist, und die Musik dazu muss das Gleichgewicht zwischen diesen beiden herstellen. Musik ist vor allem Energie", sagt Phillips über sein Musikverständnis.
In Gronau wird die Rocklegende nicht nur am 19. November (19.30 Uhr, Support MIG´90 Band) im Rock- und Popmuseum ein Konzert geben, sondern am 18. November (16 Uhr) auch einen Musik-Workshop in der Musikschule Gronau anleiten. Teilnehmen können alle Musikbegeisterten, Gitarre kann mitgebracht werden.
Quelle:
http:// www.rock-popmuseum.de
30.10.2004 ,
Thorsten Eurich |
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